Forschungsprojekte & Sonderausstellungen
Seit Gründung des Vereins ist die Erforschung der Heimatgeschichte der Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Die ersten Jahre widmeten wir uns vorrangig dem Aufbau und der Gestaltung der Dauerausstellung. Dem folgten eine Reihe von Projekten, die dann mit einer Dokumentation und in der Regel mit einer Präsentation in einer Sonderausstellung abgeschlossen wurden. Diese stießen bislang auf reges Interesse, besonders anläßlich des jährlichen Weihnachtsmarktes.
Alte Bäume in Thalheim
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Heimatkundlichen Vereines im Jahr 2025 entstand eine weitere Dokumentation zur heimatkundlichen Forschung mit dem Titel: Alte Bäume in Thalheim.
Viele Menschen sind von großen, alten Bäumen fasziniert. Sie sind ein oft unübersehbarer Bestandteil unserer Heimat und haben nicht selten auch einen Bezug zur regionalen Geschichte. Einige stehen an alten Verkehrswegen, andere auf der Grenze ehemaliger Herrschaftswälder. Fast jeder hat eine eigene Geschichte zu erzählen.
Mancher markante Baum ist in den letzten Jahren Stürmen zum Opfer gefallen. Und viele sind bereits so betagt, dass es fraglich erscheint, ob sie in 50 Jahren noch stehen. Daher erscheint eine Dokumentation aus heimatkundlicher Sicht interessant und sinnvoll.
Der Autor der Dokumentation ist der Heimatforscher und Vereinsmitglied Klaus Schröpel, unterstützt von Antonia Berger und Janet Barthel. Seine umfangreichen Recherchen führten ihn seit 2024 durch Thalheim und dessen Wälder. Insgesamt 12 Bäume sind im 1. Teil der Dokumentation erfasst. Jeder Baum wurde im Umfang vermessen, die Höhe und das Alter eingeschätzt. Standorte und historische Hintergrundinformationen wurden ebenso in der Dokumentation dargestellt.
Die weithin sichtbare Buche an „Sehms Knochen“ (hinter dem Hasenpark) mit einem Stammumfang von 376 cm ist etwa 220 Jahre alt (Bild links). Die Linde am Eisenhammer mit einem Doppelstamm hat einen Umfang von 532 cm. Sie ist die dickste auf Thalheimer Flur und schätzungsweise 320 Jahre alt (Bild mitte). Die Buche auf dem Günther-Bauern-Gut ist bei einem Umfang von 386 cm mit ca. 42 Metern der höchste Baum Thalheims (Bild rechts).
Am 2. Teil der Doku wird noch gearbeitet. Dieser soll noch dieses Jahr fertig gestellt werden.
DREI TANNEN
Thalheims Wappen im Wandel der Zeiten (2021)
Die Sonderausstellung wird am 25. September im Haus der Heimatkunde eröffnet. Die Verwendungszwecke des Stadtsymbols reichen vom Gemeinde- und Kirchensiegel über Briefköpfe bis zu Vereinsfahnen. Die Historie lässt sich bis ins Jahr 1718 nachweisen, als die Darstellung von 3 Tannen erstmals auf einem Gemeindesiegel verwendet wurde. Unter Federführung von Klaus Schröpel entstand eine umfangreiche Dokumentation, deren Inhalt in der Ausstellung zu besichtigen ist. Gezeigt werden außerdem
originale Dokumente, Fahnen, Siegel und weitere Artefakte.
Die Dokumentation kann gegen eine Spende erworben werden. (Begrenzte Stückzahl)
Ein weiterer Öffnungstermin ist für den Thalheimer Weihnachtsmarkt geplant.
Marianne Drechsel (1923-2016)
Eine Thalheimer Künstlerin
(2018-2020)
Die Dokumentation zeichnet den Lebensweg einer begabten Künstlerin nach, die von 1946 - 1961 in Thalheim lebte. Mit der Ausstellung und Dokumentation will der Heimatkundliche Verein eine Künstlerin vor dem Vergessen bewahren, die weit über die Grenzen unseres Ortes hinaus mit ihren Kunstwerken den Menschen Freude bereitete.
Thalheim in der bildenden Kunst (ab 2015)
An diesem Thema wird noch gearbeitet.
Historische Ansichten von Thalheim
(2014-2015)
Zahlreiche Ansichtskarten, die seit ca. 1900 entstanden sind, aber auch private Fotografien und Gemälde dokumentieren anschaulich die Entwicklung unserer Stadt.
Sie sind eine wichige Basis für unsere Forschungen und Dokumentationen.
Viele Bilder finden Sie im Buch: "Thalheim in alten Ansichten"
Thalheims verschwundene Häuser
(ab 2014)
In einer lebendigen Stadt entsteht nicht nur Neues - nach und nach verschwinden auch alte Gebäude aus dem Ortsbild. Seit der Verleihung des Stadtrechtes im Jahr 1925 wurden weit mehr als 100 Häuser abgerissen. In einer ständig fortgeführten Dokumentation werden einige davon vorgestellt, um sie vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren.
Glocken in Thalheim
(2012-2014)
Im 2014 erschienen Buch "Die Glocken der Evangelisch-Lutherischen Kirche zu Thalheim/ Erzgebirge" von
Gottfried Eichler finden Sie die Geschichte der Thalheimer Kirchenglocken seit 1552.
In Thalheim produziert
(2009-2012)
Thalheim ist nicht nur für die Herstellung von Strümpfen, Strumpfhosen und Socken bekannt. Die Produktpalette reichte von Motorrädern, Schallplatten, Radiogeräten über Möbel, Taschen und Koffer bis zu Pianos. Auch elektronische Geräte, Matern für Druckereien, Bindfaden und Bier gehörten dazu. Außerdem gab es 4 Druckereien.
Geschichtliche Entwicklung der
Thalheimer Sportvereine (ab 2009)
Thalheim hat eine lange sportliche Tradition. In zahlreichen Vereinen haben sich die Thalheimer sportlich betätigt. Die Thalheimer Sportvereinigung "Tanne" e.V. wurde schon vor über 100 Jahren gegründet.
Erfahren Sie mehr in unserer Dokumentation.
Historische Vereins- und Innungsfahnen
(2008-2009)
Zahlreiche Fahnen von Sport- und Gesangsvereinen sowie Innungen können Sie in der Ständigen Ausstellung sehen.
Thalheims Bäcker, Fleischer und
Gastwirtschaften (2001)
Zwischen 1850 und 1990 gab es in Thalheim 22 Bäckereien, 20 Fleischer und 36 Gastwirtschaften.
Diese waren Thema der 1. Sonderausstellung im Rathaussaal im Oktober 2001.
Innerhalb von 16 Tagen konnten 2100 Besucher begrüßt werden.
Sie haben Interesse an unseren Dokumentationen?
Zu den Sonderausstellungen und anderen Themen liegen Dokumentationen in Manuskriptform vor, die Sie gegen eine Spende erwerben können.